Kupfermangel

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Beschreibung Nährstoff Cu Kupfer[Bearbeiten]

Der Nährstoffe Cu (KUPFER) gehört zu den unbeweglich Nährstoffen (Mikronährstoff) diese Nährstoffe können von der Pflanze nicht in eine andere Vegetationszone verlagert werden. Sie verbleiben in den alten Blättern - selbst wenn diese absterben. Mangelsymptome dieser unbeweglichen Nährstoffe treten folglich zuerst an den jungen Triebspitzen der Pflanze auf. Bor ist ein Baustein von Zellwänden und Kohlenhydratestern. Es reguliert die Wuchsstoffwirkung und wirkt entquellend.

Kupfer ist in Enzymen vorhanden die die Atmung regulieren und die Stickstoffumwandlung in der Zelle.

Kupfer ist ein Baustein verschiedener Enzyme, die Stoffwechselvorgänge in der Pflanze steuern. Kupfer begünstigt die Kohlenhydrat sowie die Proteinsynthese. Kupfer schützt ebenfalls das Chlorophyll vor frühzeitigem Abbau, so dass die Pflanzen länger jung und grün aussehen.


Mikronährstoffe[Bearbeiten]

Mikronährstoffe sind für Organismen lebensnotwendige Mineralstoffe, deren Konzentration im Pflanzengewebe im Bereich von Millionstel Gramm liegen. Für Pflanzen sind dies Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn), Kupfer (Cu) und Molybdän (Mo) sowie die Nichtmetalle Chlor (Cl) und Bor (B). Bei regelmäßiger organischer Düngung liegen die meisten Mikronährstoffe in ausreichender Menge vor. Für Höchsterträge und damit steigendem Bedarf an Mikronährstoffen steigt auch die Bedeutung dieser Nährstoffe in der Düngung. Im folgenden werden die Mikronährstoffe und ihre Bedeutung in der Pflanze vorgestellt.

Kupfer im Boden[Bearbeiten]

Im Boden ist Kupfer an organischer Substanz sowie Tonteilchen, Eisen- und Manganoxiden gebunden. Bei hohen pH-Werten (>7,0) ist die Verfügbarkeit des Kupfers im Boden eingeschränkt. Daher tritt Cu-Mangel häufig nach starken Aufkalkungen auf. Eine Verlagerung im Boden findet in geringem Maße statt. Auswaschungsverluste liegen bei 10-110 g/ha Cu im Jahr. Ein Mangel tritt vornehmlich auf Sandböden, Moor- und Torfböden auf.

Aufgaben in der Pflanze[Bearbeiten]

Kupfer ist an der Photosynthese und an Enzymreaktionen beteiligt. wichtig für Photosynthese beteiligt an Eiweißsynthese Halmstabilisierung Aktivator von Enzymen Sichert Anlage der Blüten und Fertilität der Pollen

Beschreibung des Mangels[Bearbeiten]

Die Blattspitzen sterben ab und die Ränder verfärben sich weiß.

Einrollen jüngster Blätter Welke Weißährigkeit/-spitzigkeit Absterben jüngster Blätter Verringerte Standfestigkeit Verringerte Frucht- und Samenausbildung Chlorosen/Nekrosen - Chlorose (Bleichsucht) und Weissfärbung der Blattspitzen. Gehemmtes Wachstum verursacht eingerollte Blätter weiße und gelbe Spitzen Mangelböden: Leichte, humose Böden (unter anderem in Trockenperioden) mit hohem pH. Kupfermangelsymptome machen sich im Allgemeinen zuerst an den jungen, stoffwechselaktiven Blättern und Organen bemerkbar.

Empfehlung (Mittelchen)[Bearbeiten]

kupferhaltige Fungizide

Problemlösung[Bearbeiten]

Sofortmassnahme - In der Regel sollte die Düngung über das Blatt ausgebracht werden Sofortmassnahme - Auch eine Bödendüngung kann vorgenommen werden Sofortmassnahme - Zufuhr meist durch kupferhaltige Fungizide gesichert Sofortmassnahme - pH-Senkung durch Verwendung physiologisch sauer wirkender Düngemittel.

Tipps & Tricks[Bearbeiten]

Diese Tricks beziehen sich nicht direkt auf den Mangel aber was klar ist das jedes austrocknen die Erde als Buffer schwächt und das eben jedes austrocknen auch zur folge hat das eben Nährstoffe nicht aufgenommen werden können daher muss man auch indirekte Massnahmen treffen um gegen Mangelerscheinungen vorzugehen. Und da ist eine der wichtigsten Massnahmen eben die Austrocknung eurer Growanlage zu vermeiden !!!

Austrocknung bedeutet - indirekte schädigung der Erde - verhindern der aufnahme von Nährstoffen

Beachten - achten das die Pflanzen nicht austrocknen boden immer feucht halten Trockenperioden verhindern !!! Die nächsten 2 folgenden Punkte werden euch Helfen. Beachten - das Ihr das Klima in euren Indoor Räumen anpasst Luftfeuchtigkeit sollte in der Vegeation 50 - 80% sein in der Blüte 50% so kann man das austrocknen verhindern Beachten - das Ihr eure Temperaturen anpasst zu heisse Temperaturen über 33 Grad und höher können Indoor Probleme bereiten und gefahren in Sachen austrocknung beschleunigen. Temperaturen in der Vegetation ziwschen 22 - 26 Grad halten in der Blüte zwischen 25 - 29 Grad ist perfekt... Beachten - Zirkulation und Umluft ist etwas vom wichtigsten in Indoorkulturen und fördert auch die Gesundheit und Stärke eurer Plants die Abluftanlage sollte daher 24 Stunden in Betrieb sein Beachten - Regelmässiges Giessen und kontrollieren des PH Wertes und EC Wertes sind ein muss bei einem Perfekten Grow ! Sowie die Kontrolle des Mediums das es nicht austrocknet!

Tabellen[Bearbeiten]

Hier auf diesen beiden Tabellen sehen wir die Verfügbarkeit des Nährstoffes bei Erdkulturen sowie Hydrokulturen. Der Ph Gehalt kann eine grosse rolle Spielen ob der Nährstoff von der Hanpflanze aufgenommen wird oder eben nicht.

Plus eine allgemeine Mangel Erkennungstabelle

Indi1.jpg Hydro ph.jpg Erde ph.jpg

Bilder[Bearbeiten]

Kupferdüngung Beschreibung[Bearbeiten]

In der Regel sollte die Düngung über das Blatt ausgebracht werden. Auch eine Bödendüngung kann vorgenommen werden


Blattdüngung Beschreibung Allgemein

Gibt man den zerstäubten Dünger direkt auf die Blätter,sind die Nährstoffe für die Pflanze sofort verfügbar! (sie werden direkt über die Blätter absorbiert). Mit der Blattdüngung läßt sich einer Übersalzung des bodens leichter vorbeugen eine Überdüngung ist trotzdem möglich sprüht man dagegen mit schwächerer Lösung zu oft,können die Nährstoffe von den Blättern gewaschen werden(ähnlich einer Bodenspülung).

Gute Organische Blattdünger sind zb. Fischemulsion und Fledermaus Guano (die vorher durch ein feines Sieb geseiht werden!) Chemische je nach Forschungsstand. Von Vorteil (je nach Dosierung) kann auch eine Kombination aus Boden und Blattdüngung sein.


Beachten bei Blatt und Boden Düngung

Bestimmung der Gießwassermenge durch einen Feuchtigkeitsmesser. Medium event. alle 1-2 Monate(mit 4,5 bis 8,5 litern auf 5 Liter Wurzelmedium) durchspülen (um unerwünschte Substanzen auszuspülen). Gute Ventilation sorgt für gute Transpiration&damit für ein besseres Wachstum. Spätestens dann gießen,wenn sich die Erde bis 5 cm unter der Oberfläche trocken ist-Marihuana braucht Wasser zur schnellen Blütenbildung! Immer mit lauwarmem Wasser(21-26°C) gießen,da die Pflanze es so schneller verarbeiten kann&es auch leichter in das Wurzelmedium eindringen kann. Lockert man die obere Erdschicht bis ca. 1 cm tiefe(mit den finger,einer Gabel,..),kann das Wasser gleichmäßig einsickern&es rinnt nicht wieder unten raus! Bei einem großen Anbauraum mit vielen schönen Pflanzen(die viel Gießwasser benötigen) ist ein Schlauch der direkt in den Anbauraum führt von Vorteil. Tropfsysteme(Schlauch mit löchern über dem Boden) bewässern gleichmäßig&ohne Aufwand-hat man allerdings verschieden große Pflanzen,nützt das herzlich wenig-bei dieser Art der "Gießautomatisierung" kann es auch sein,das man weniger Zeit für die Kontrolle der Bodenfeuchtigkeit aufwendet(entscheident). Da Cannabis mehr Magnesium benötigt als in den meisten düngern enthalten ist-dies kann man durch eine Zugabe von Dolomitkalk ausgleichen. Die Spurenelemente sollten bei Erdmischungen in ausreichender Menge vorhanden sein(nach ca.1 Monatsind diese dann aufgebraucht= Düngen).-Bei erdlosen Substraten mangelt es dagegen an allem Magnesium,Calcium&Spurenelemente-also Erdlose Substrate immer ausreichend Düngen! Immer darauf achten das der verwendete Dünger neben N,P&K auch Spurenelemente und sekundäre Nährstoffe enthält(besonders bei Erdlosen Substraten) . Eine vernünftige Blattdüngung beginnt wenn die Pflanzen etwa 1 Monat alt sind.


Diagnose Nährstoffmangel im Allgemeinen[Bearbeiten]

Echter Mangel (Nährstoff nicht ausreichend vorhanden, z.B. Grundversorgung) Induzierter Mangel (Einfluss auf die Verfügbarkeit, z.B. durch pH-Wert, Temperatur) Hauptnährstoffe (u.a. N, P, K) und Spurennährstoffe (u.a. Cu, Mn, Fe, Zn, B) Minimumgesetz von Justus von Liebig Stickstoffmangel (geringeres Wachstum, chlorotische ältere Blätter) Phosphormangel (ältere Blätter dunkelgrün, Wuchsreduktion, oft induzierter Mangel) Kaliummangel (Chlorose/Nekrose am Blattrand älterer Blätter, Antagonismus mit Mg) Eisenmangel (junge Blätter chlorotisch mit grünen Blattadern) Molybdänmangel (Peitschenstielsymptom bei Blumenkohl, Leguminosen mit hohen Bedarf) Kupfermangel (jüngste Blätter missgestaltet) Bormangel (speziell bei Trockenheit) Latenter Nährstoffmangel (Bereich zwischen Ertrags- und Symptomgrenzwert) Nachweis: Bodenanalyse, Blatt-/Nadeluntersuchungen, Schnelltests/Labor Auch Überschuss statt Mangel möglich (u.a. Verfügbarkeit, Fremdeintrag)